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     L eben wie Gott in Frankreich...............

dieser Spruch ist bestimmt zum großen Teil der vorzüglichen und vielfältigen französischen Küche zu verdanken.
Aber wer traut sich schon, seinen Gästen ein typisches französisches Menü zu kredenzen?

Kompliziert?  In unserem Kochkurs erlernen Sie einige Grundrezepte, mit denen Sie ganz einfach und ohne stundenlang nach irgendwelchen komplizierten Zutaten zu suchen, raffinierte und köstliche Menüs zaubern können.

Vom Aperitif bis zum Dessert, alles hausgemacht !
Mit Kniffs und Tips, die auch in der ganz alltäglichen Küche Anwendung finden !
Selbstverständlich werden lokale Produkte von hoher Qualität verwendet, wie z.B. der weltberühmte Roquefortkäse, der hier hergestellt wird oder Geflügel, das auf einem Bauernhof nicht weit von hier aufwächst. Und je nach Jahreszeit werden wir auf unseren Wanderungen auch sammeln, was die Natur uns bietet (Wildkräuter, Blüten, Beeren…).
Nach Absprache mit der Gruppe kann natürlich auch auf spezielle Wünsche eingegangen werden.

Und das wird gekocht.....

Aperitifs:
Selbstgemachte Apéritifweine aus verschiedenen Zutaten, z.B. Nußwein, Quittenwein, Orangenwein, Zitronenwein.....

Verschiedene grüne Salate mit unterschiedlichen Zutaten:
Salat Rustique, Salat Provencale, Salat „Chevre chaud", Salat mit Früchten, Salat mit Roquefort und Nüssen.....
- und die jeweils dazu passende Sauce !

Herzhafte Kuchen und Aufläufe, kalt oder warm:
mit Roquefortkäse, verschiedenen Gemüsen oder Wildkräutern !

Deftige Suppen:
aus Tomaten, Spargel, Avocados, Paprika......

Fleischgerichte:
Bœuf Bourgignon, Poulet à la creme, Lapin à la moutarde, Navarin.....

Aufläufe:
Kartoffelgratin, Gemüsegratin.....

Desserts:
Mousse au chocolat, Flan, Eis, Sorbets, süsse Aufläufe.....

 Ein Menüvorschlag und die Rezepte

Orangenwein mit Salbeibeignets

Salat mit Roquefort und Walnüssen

Hase in Estragonsauce

Karottengratin

Mousse au chocolat

AperitifOrangenwein
1 kg unbehandelte Orangen mit Schale zerkleinern und in einen 10 l Glasballon einfüllen. 1 kg Zucker1 l Grappa oder Obstbrand (50°) , 5 l Wein (je nach Farbe der Früchte Weiß, Rosé oder Rotwein verwenden)Alles zusammen über die Früchte geben. Mindestens 4 Wochen ziehen lassen, abseihen und filtern, in Flaschen füllen und verkorken.

Dazu gibt‘s: Salbeibeignets
Frische Salbeiblätter, aus 100 g Mehl, 2 Eiern, 1 Prise Salz, 1 kl. Glas Bier einen Teig bereiten. Die Salbeiblätter eintunken und in Öl ausbacken.

Vorspeise: Salat mit Roquefort und Walnüssen
Salatsoße aus Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Zucker, Senf, Knoblauch, evtl. gehacktem Schnittlauch oder Petersilie.
Grüner Salat mit Roquefortkäse und Walnüssen. Sauce und Salat in die Schüssel geben, Roquefort zerkrümeln,
mit Walnusskernen auf dem Salat anrichten.

Hauptgericht: Hase in Estragon-Senfsauce
1 küchenfertiger, zerkleinerter Hase. 4 EL Senf, 4 EL weiche Butter, 1 EL getrockneter oder 2 EL frischer
Estragon oder Rosmarin verrühren. Die Hasenteile mit der Mischung einstreichen und über Nacht ziehen lassen.
Dann 1 kg Zwiebeln schälen und kleinschneiden. Hasenteile in einer Pfanne anbraten, die Zwiebeln zufügen und
mit Weißwein ablöschen. Salz und Pfeffer zugeben und das Ganze 1 Stunde bei 200° im Backofen garen.
Tip: Man kann auf diese Art auch hervorragend Rindfleisch oder Schweinefilet zubereiten !

Dazu: Karottengratin
1 kg Karotten putzen und waschen, in Stücke schneiden, kochen und abtropfen lassen. Die Hälfte davon pürieren und nochmals die Flüssigkeit abtropfen lassen, die andere Hälfte beiseite stellen. 1 Becher Sahne oder Creme fraiche mit
4 Eiern verrühren, Salz und Pfeffer zugeben und mit dem Gemüsepürree und dem ganzen Gemüse mischen. In einer gefetteten Auflaufform im Backofen ca. 45 min. bei 220° garen.
Wer mag, kann auch noch etwas geriebenen Käse untermischen oder direkt nach dem Garen darüberstreuen.

Wer es ganz französich machen will, kann vor dem Dessert noch eine Käseplatte reichen !

Dessert: Mousse au chocolat
Pro Person: 20 g Bitter-Schokolade, 10 g. Butter, 1 frisches Ei. Die Schokolade im Wasserbad mit 1 Prise Salz schmelzen. Eigelb und Eiweiß trennen, die Eiweiße zu sehr steifem Schnee schlagen. Die Schokolade etwas abkühlen lassen, zuerst die Butter, dann die Eigelbe unterrühren. Zuletzt den Eischnee ganz vorsichtig unterheben und alles gleichmäßig verrühren. Mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.
Tipp: Wer‘s mag, kann auch unter die Schokoladenmasse etwas Kirschwasser oder Rum rühren !

 

Danach gibt es dann einen Café und eventuell noch einen "pousse café" (Schnaps)